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Pyramide
Stationäre Therapie für Menschen
mit Drogen- oder Alkoholproblemen

 


Die Lage

Die Reha-Klinik Pyramide mit 20 Therapieplätzen liegt 20 km von Bremen entfernt in ländlicher Umgebung. Sie ist mit dem Zug oder mit dem Bus von Bremen und mit dem Fahrrad von den umliegenden Ortschaften gut erreichbar. Das Haus stellt Fahrräder während des Aufenthaltes zur Verfügung. Die letzte Phase der Therapie (Adaption) kann in einer weiteren Einrichtung des Trägers in Bremen durchgeführt werden. 

Rundgang durch die Pyramide

Behandlungsformen und inhaltliche Schwerpunkte

Besonderes Merkmal der Fachklinik ist die flexible inhaltliche und zeitliche Dauer der Behandlung. Je nach Vereinbarung und individuellen Erfordernissen verweilen die Klienten zwischen 12 und 22 Wochen in unserer Einrichtung. Häufig starten bei uns Patienten mit einer dreimonatigen persönlichen Planung, da dieser Zeitrahmen überschaubar und Angst reduzierend ist, nutzen dann aber eine Verlängerung oder/ und nachgehende Hilfen zur Stabilisierung.

Wir arbeiten mit kleinen Gruppen und mit einem Bezugstherapeutensystem. Die persönlichen Behandlungsziele und -Schritte werden gemeinsam erarbeitet und überprüft.

Zum Therapieangebot gehören:

- Einzeltherapie
- Gruppentherapie
- Angehörigengespräche
- Themenzentrierte Gruppen
- Rückfallpräventionstraining
- Frauengruppe
- Training emotionaler Kompetenzen
- Kreative Therapie
- Arbeitstherapie
- Sport und Schwimmen
- Soziale Beratung
- Medizinische Beratung und Behandlung
- Akupunktur


Übergeordnetes Ziel der Behandlung ist die Abstinenzfähigkeit als Voraussetzung für eine berufliche und soziale (Re-)Integration.

Das Hauptanliegen der Therapie richtet sich auf das Verständnis der eigenen Sucht und ihrer Bewältigungsmöglichkeiten. Es ist wichtig, die gewohnheitsmäßige und ebenso die psychische Bindung an den Suchtstoff aufzulösen.

Zentral ist, sich unter abstinenten Bedingungen im Kontakt mit anderen Menschen neu zu erleben. Die Kontakt- und Beziehungsgestaltung, das Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen, das Suchen nach neuen Konflikt- und Problemlösungen sind immer wiederkehrende Themen während der Behandlung

Schritte zur abstinten Lebensführung werden eingeleitet und begleitet. Dazu gehört die Klärung von beruflichen Perspektiven, von sozialen Angelegenheiten und familiären Bezügen.

Realistische Selbsteinschätzungen und Ressourcen sollen gefördert werden und so zu einem steigenden Selbstwertgefühl und einer zuversichtlichen Lebenseinstellung beitragen.

- Anerkennung nach §§35/36 BtMG besteht

- Die Klinik führt Behandlungen im Rahmen von Kombi Nord durch

Aufnahmebedingungen

  • Drogen- oder Alkoholabhängige Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr
    Aufnahme von Paaren ist möglich
     

  • Wichtig ist uns, dass sich junge Erwachsene mit einer Cannabis- und/oder Alkoholabhängigkeit bzw. Menschen, deren Suchterkrankung sich im Verlauf von einer Mehrfachabhängigkeit in eine Alkoholabhängigkeit gewandelt hat, angesprochen fühlen
     

Weitere Voraussetzungen:

  • Eine gültige Kostenübernahme des Leistungsträgers (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkassen).
     

  • Eine gültige Krankenversicherung.
     

  • Eine abgeschlossene Entgiftung unmittelbar vor dem Aufnahmetag (ambulant oder stationär). Die Durchführung einer Engiftung ist nicht erforderlich, wenn nachweislich ein längerer Zeitraum der Suchtmittelfreiheit vor der geplanten Aufnahme bestanden hat.
     

  • Interessierte schicken uns eine formlose Bewerbung und einen Lebenslauf. Während der Wartezeit halten sie 14-tägig schriftlichen Kontakt zu unserer Aufnahmekoordinatorin. Bremer können sich außerdem direkt an die Aufnahmekoordinatorin wenden, die alle zwei Wochen Gespräche in der Drogenberatungsstelle Bremen-Mitte (Bürgermeister-Smidt-Str. 35, 28195 Bremen) anbietet.

Team

  • Wir sind ein interdisziplinäres und multiprofessionelles Team, bestehend aus:

    einem Psychiater, einer Psychologin, vier Sozialpädagogen mit VDR Zusatzausbildung, einer Ergo- und Kunsttherapeutin, zwei Arbeitstherapeuten, einer Aufnahmekoordinatorin, einer Verwaltungsangestellten, einigen Honorarkräften für Sport und Nachtbereitschaften und einem Zivildienstleistenden. 
    Die gemeinsame Arbeitsbasis liegt in der tiefenpsychologischen Orientierung.


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