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Rehabilitation und Arbeit gGmbh
Adaptionseinrichtung
für alkohol – und drogenabhängige Frauen und Männer
Am Wall 50-54 28195 Bremen
Telefon: 0421-2401110 Telefax: 0421-24011111
E-mail: adaption@therapiehilfe-bremen.de
Flyer zum Download als PDF-Datei
Unsere Einrichtung in der Presse
- Leiter der
Adaptionseinrichtung: Dr. Ulrich Böhm, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
- Team: Unser freundliches und kompetentes Team besteht aus einem Arzt für Psychatrie und Psychotherapie, einem Psychologen, drei Sozialarbeitern mit abgeschlossener Zusatzausbildung, einem Arbeitstherapeuten und einer Verwaltungsangestellten sowie zwei Injobbern
- Berufliche
Reintegration mit breit gefächertem Angebot
beruflicher Arbeitserprobungen bei begleitender Beratung
- Interne
Computerschule, Bewerbungstrainings
-
Rückfallprävention
- Behandlung von Menschen mit psychiatrischen Begleitdiagnosen
- Träger:
therapiehilfe e.v., Steps Suchtreha Bremen gGmbH
Adaptionshaus Rehabilitation und Arbeit
Im Januar 2010 haben wir unsere Adaptionseinrichtung Am Wall 50-54 in Bremen neu eröffnet.
Das Adaptionshaus befindet sich in sehr zentraler Lage in Bremen Mitte. Das berühmte Bremer Rathaus, der Roland und die Fußgängerzone befinden sich in der Nähe. Die Wallanlagen oder die Weserpromenade laden zu einem Spaziergang ein. Wichtige Einrichtungen wie das Arbeitsamt, die Volkshochschule, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen lassen sich zu Fuß erreichen. Die Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz ist ausgezeichnet.
In unserem Adaptionshaus stehen 30 Plätze für drogen- und alkoholabhängige Menschen zur Verfügung, die nun abstinent ihren weiteren Lebensweg gestalten möchten. Die Bewohner sind dabei in Einzelapartments mit eigener Küchenzeile und Bad untergebracht, so dass eine Eigenständigkeit und Selbstversorgung sicher gestellt ist. Außerdem gibt es Aufenthalts- und Funktionsräume sowie einen Fitnessraum. Voraussetzung für eine Aufnahme bei uns ist in der Regel ein vorheriger mehrmonatiger Aufenthalt in einer entsprechenden Fachklinik. Unsere Klienten bleiben im Durchschnitt 3 - 4 Monate bei uns, um von hier aus den Schritt in die eigene Selbstständigkeit wieder zu wagen.
Unter der Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten jedes einzelnen Klienten ist hier ein ausdifferenziertes Angebot verschiedener therapeutischer Bausteine entstanden. Relativ wenige festgeschriebene Regeln, ein hohes Maß an Mitbestimmung im Alltag, sowie eine enge Anbindung an die Realität außerhalb der Einrichtung unterstützen die Klienten darin, sich in ihren Möglichkeiten auszuprobieren.
In einem ständigen Prozess passen wir unser Konzept den notwendigen Veränderungen an, ohne auf bewährte Bausteine zu verzichten.
Expedition in das
Innenleben unserer Einrichtung!
Was findet eigentlich bei uns statt, was können
unsere Bewohner von uns erwarten?
Der Schritt aus dem geschützten Rahmen einer Entwöhnungsbehandlung in die alltägliche Realität ist für viele Suchtkranke noch nicht zu bewältigen. Hier bei uns gibt es die Möglichkeit, erst einmal vorsichtig die „Realität“ anzuschauen, so in der Einrichtung, bei der Arbeitserprobung oder der Entdeckung neuer Freizeitmöglichkeiten.
Unser Behandlungskonzept basiert dabei auf der gesellschaftlichen und beruflichen Wiedereingliederung von suchtkranken Menschen bei möglichst selbstständiger Lebensführung. Dabei stehen die Erarbeitung einer beruflichen Perspektive und die Vorbereitung auf die berufliche Integration im Vordergrund, damit die Erwerbsfähigkeit langfristig wiederhergestellt und gefestigt werden kann: denn neben der Sicherung der materiellen Existenz dienen Ausbildung und Arbeit auch der Selbstverwirklichung. Daher kommt in unserer Einrichtung Begleitung von Arbeitserprobungen eine besondere Bedeutung zu.
Unser
Angebot im
Einzelnen !
Die Adaption bietet die Chance, im Rahmen der spezialisierten Phase einer Entwöhnungsbehandlung die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen für ein zukünftig selbständiges Leben innerhalb der Gesellschaft. Dazu gehören die Vertiefung des Suchtverständnisses in den wöchentlich statt findenden Einzel- und Gruppengesprächen.
Wir unterstützen unsere Klienten bei der Erstellung von beruflichen Bewerbungsunterlagen und stellen Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Zur Berufsorientierung werden Praktika durchgeführt, darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Arbeitsämtern und unterschiedlichen Arbeitgebern.
In unserer Adaptionseinrichtung wird ebenfalls Hilfe bei der Bewältigung des Lebensalltages geboten. Während der gesamten Behandlungszeit werden die Klienten bei der Klärung ihrer sozialen und finanziellen Probleme fachkundig unterstützt.
Dieses beinhaltet insbesondere die Beratung bei Behördengängen und die Einleitung von Entschuldungsprozessen. Weiterhin werden unsere Bewohner in ihrem Prozess der sozialen Wiedereingliederung begleitet. Dabei stehen vor allem die Entwicklung sinnvoller Freizeitaktivitäten sowie der Aufbau von tragfähigen Kontakten und Beziehungen im Vordergrund.
Zur Verselbstständigung und Förderung der sozialen Fähigkeiten und der Entwicklung von Eigenaktivitäten fördern wir Kontakte innerhalb und außerhalb unseres Stadtteils. Hierdurch soll das Heranführen an den gesellschaftlichen Kontext erleichtert und ein Zugehörigkeitsgefühl gestärkt werden.
Natürlich nimmt die abschließende Wohnraumsuche einen beträchtlichen Teil der Energie unserer Bewohner in Anspruch.
Unser Klient Holger berichtet in seiner
Heimatzeitschrift „Cafe drei aktuell“ über die ersten beiden Tage in
der Adaption:
„„So, nun noch einen Auszug aus meinem Tagebuch vom ersten Tag in Bremen: Ich bin in Bremen angekommen, immer noch den Abschied aus der Einrichtung in den Knochen.
So einen schönen Abschied habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Alles dabei: Traurigkeit, Stolz und Wärme. Eigentlich kann ich glücklich sein; nein: ich bin glücklich!
Ich werde, ich will hier ankommen, langsam, aber sicher, ich lebe, und das Leben wartet auf mich. Ich habe eine gewisse Gelassenheit, was den Ablauf hier in nächster Zeit für mich angeht. Was auch wichtig ist: ich werde heute Nacht gut schlafen, was ich so oft nicht voraus sagen konnte. Auf das ich endlich mehr für mich tun kann, als nur zu existieren …
Zweiter Tag: Ich bin heute Morgen mit dem Gefühl aufgewacht, eine gewisse Stärke zu besitzen und bin auch so in den Tag gegangen. Die Sucht begleitet mich nicht mehr so als Last, jetzt, wo ich Ehemaliger bin, sondern es war wohl notwendig, mitzubekommen, wer ich eigentlich bin….
Ich bin immer noch unsicher in meinem Handeln. Doch ich stehe jetzt nicht mehr ganz wehrlos dem Leben gegenüber, und ich kann mir, was auch sehr wichtig für mich ist, endlich mal Hilfe holen, wenn ich nicht mehr weiter weiß, anstatt mich dicht zu machen. Noch einen Appell an alle, die was bewegen wollen: Raus aus dem Selbstmitleid und den Blick gerade aus, wenn ihr noch was wollt, was richtig Spaß macht - nämlich leben!!!“
© Copyright 2005
Therapiehilfe Bremen gGmbH |
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