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Betreutes Wohnen
Wohngemeinschaften und Ambulante Betreuungen
Die Wohngemeinschaften:
- Die sozialtherapeutischen Wohngemeinschaften sind betreute Einrichtungen für Klienten, die sich von der Drogenszene distanzieren, sich aktiv mit ihrer Suchtproblematik auseinandersetzen wollen und sich die persönlichen und sozialen Bedingungen für ein langfristig drogenfreies Leben schaffen möchten.
- Wir bieten Wohnraum und sozialtherapeutische Begleitung für Menschen mit einer Drogenvergangenheit an. Bei uns können bis zu 30 ehemals Drogenabhängige an zwei Standorten in der Stadt Bremen leben.
- Die BewohnerInnen leben in Zweier- oder Dreierappartements. Jede Bewohnerin / jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer und pro Appartement gibt es ein Bad und eine Küche. Jede(r) hat die Möglichkeit die Gemeinschaftsräume, PC-Raum, Waschmaschinenräume und ggf. den Garten zu nutzen.
- Hauptschwerpunkte in unseren Wohngemeinschaften sind die Wiedereingliederung in ein drogenfreies soziales Umfeld, die Integration in den Arbeitsmarkt und die Möglichkeit, sich im Sinne der hier erworbenen Fähigkeiten ein eigenverantwortliches Leben zu gestalten.
Die Ambulante Betreuung im eigenen Wohnraum:
- Das Angebot richtet sich an suchtmittelabhängige Menschen, die ihre persönlichen und sozialen Lebensbedingungen verändern möchten.
- An ehemals Abhängige, die bereits mehrere Therapien absolviert haben und nach erneutem Rückfall stabilisierende Hilfen benötigen.
- An Therapieabsolventen, die eigenständig leben möchten, aber dennoch Unterstützungsbedarf haben.
- Die Substitution mit Methadon, Polamidon oder Subutex ist hier kein Ausschlusskriterium.
Das Team:
- Die Betreuung erfolgt durch ein multiprofessionelles, in der Suchtarbeit erfahrenes Team, das auch über viel Erfahrung in frauenspezifischer Suchtarbeit verfügt.
- Ein Kollege steht speziell für den Bereich Arbeit und Qualifizierung zur Verfügung.
Wir bieten Hilfe und Unterstützung:
- durch Einzel- und Gruppengespräche
- bei der Organisation des Zusammenlebens in der Gemeinschaft und im Wohnumfeld
- bei der Lösung von Konflikten
- bei der aktiven Vermeidung von Rückfällen und der Bewältigung von Krisensituationen
- bei der beruflichen Orientierung
- beim Auf- und Ausbau drogenfreier Kontakte und einer sinnvollen Freizeitgestaltung
- bei der Schuldenregulierung
- bei der Regelung von Behörden- und Justizangelegenheiten
- bei der Förderung von Selbsthilfepotentialen ( Hilfe zur Selbsthilfe)
Von unseren BewohnerInnen in den Wohngemeinschaften erwarten wir:
- Bereitschaft zu einem drogen- und alkoholabstinenten Leben
- Bereitschaft zur gemeinschaftlichen Gestaltung des Lebens in der Wohngemeinschaft
- Einhaltung des Nutzungsvertrages sowie der Hausregeln
- Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik und den daraus resultierenden Problemen einschließlich der Erarbeitung von beruflichen Perspektiven
- Regelmäßige Teilnahme an den verbindlichen Gruppensitzungen und die Einhaltung von Terminen für Einzelgespräche
Kostenträger:
- Betreuungskosten: Der am letzten Wohnort zuständige Sozialhilfeträger gemäß Pflegesatzvereinbarung mit der Stadt Bremen (bei eigenem Einkommen, das über einer bestimmten Freigrenze liegt, muss ein Eigenanteil bezahlt werden).
- Nutzungsentgelt und Nebenkosten: Selbstzahlung. In der Regel durch den Bezug von Grundsicherung, Arbeitslosengeld I / II oder durch eigenes Einkommen.
- Lebensunterhalt: Selbstzahlung. In der Regel durch den Bezug Grundsicherung, von Arbeitslosengeld I / II oder eigenes Einkommen.
Bewerbungen und Aufnahmeverfahren:
- Für die Bewerbung um Aufnahme ins Betreute Wohnen gibt es eine Bewerbungsrunde in den Räumen der:
Ambulanten Drogenhilfe Bremen
– Drogenhilfezentrum Mitte -
Bürgermeister-Smidt-Straße 34
28195 Bremen
Die Bewerbungsrunde findet jeden Donnerstag zwischen 09.30 und 11.00 Uhr statt.
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